17.09.2019

Yuri Bondarev, Viola

Yuri Bondarev, Viola



©Sihoo Kim

Yuri Bondarev, in St. Petersburg geboren, wechselte nach dem Violinstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin zur Viola und studierte bei Tatjana Masurenko an der Leipziger Musikhochschule, wo er auch sein Konzertexamen ablegte.

Erste Erfahrungen als Orchestermusiker sammelte er beim Leipziger Gewandhausorchester und bei den Wiener Philharmonikern. Seit 2009 ist er stellvertretender Solobratscher bei den Düsseldorfer Symphonikern.

Als Solist und Kammermusiker spielte er unter anderem im Wiener Musikverein, in der Alten Oper Frankfurt und in der Düsseldorfer Tonhalle. In der Saison 2009/10 debütierte er im Leipziger Gewandhaus und in der Mailänder Sala Verdi unter der Leitung von Kirill Stankow mit dem Bratschenkonzert von Béla Bartók.

Zu seinen kammermusikalischen Aktivitäten gehörten bislang mehrere Gastspiele beim St. Petersburger Rimsky-Korsakow-Quartett sowie eine mehrjährige Mitgliedschaft im Hamburger Scardanelli-Quartett. Yuri Bondarev geht regelmäßig auf Reisen, die ihn bislang in verschiedenen Formationen nach Italien, Österreich, Slowenien, Schweden, Griechenland und Japan geführt haben.

Yuri Bondarev gibt internationale Meisterkurse, unterrichtet an der Anton Rubinstein Musikakademie und hat im Zusammenspiel mit dem italienischen Pianisten Gabriele Leporatti soeben bei Etera Classics seine erste CD veröffentlicht.

 

Pressestimme zur CD-Neuheit mit Hindemith, Rota, Schostakowitsch & Rachmaninoff:

„Bratscher, die eine Solokarriere hinlegen, kann man gar an einer Hand abzählen. Doch es gibt sie. Einer, der den Spagat zwischen Solo- und Orchesterkarriere wagt, ist Yuri Bondarev, stellvertretender Solo-Bratscher der Düsseldorfer Symphoniker und Solist dieser Einspielung, die er zusammen mit seinem in jeder Hinsicht exzellenten Klavierpartner Gabriele Leporatti vorgelegt hat. Das Repertoire: hochinteressant. Düsteres und Luzides von Paul Hindemith und Dmitri Shostakovich, zudem lyrische Intermezzi von Nino Rota und Sergei Rachmaninoff. Schroffe Gegensätze, aber auch erhellende Synergien werden hier freigesetzt.

Das Ergebnis kann sich nicht nur hören lassen, es ist nicht nur ein nachdrückliches Plädoyer für die Bratsche als Soloinstrument, es überzeugt durchaus.“

Guido Krawinkel, klassik-heute.com, 6.09.2017

 

Weitere Informationen und Bildmaterial zum Download: www.yuribondarev.com